Musik Akademie Basel
Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Musik
JAZZCAMPUS

Konzerte

David Liebmann

Focusyear Band 19 | Coached by David Liebman

Focusyear Basel

Do 25.10.2018 | Jazzcampus Club | 20:30

Der 1946 in Brooklyn geborene Saxophonist Dave Liebman zählt zweifellos zu den bedeutendsten "Nachfolgern" John Coltranes. Als Neunjähriger begann er mit klassischem Klavier, mit zwölf mit Klarinette und Saxophon. Er hörte Coltrane mehrmals live in New Yorker Clubs und liess sich vom Jazz infizieren. Während Highschool und Musikstudium waren Joe Allard, Lenny Tristano und Charles Lloyd seine Privatlehrer, der Schlagzeuger Pete LaRoca wurde sein Mentor, und er schloss auch in Amerikanischer Geschichte ab.

In den 70er Jahren spielte er zwei Jahre in der Band des grossen Coltrane-Drummers Elvin Jones und erreichte mit Miles Davis den Höhepunkt seiner "Lehrzeit". Er gründete mit Richie Beirach seine erste eigene Gruppe, ging 1977 mit Chick Corea auf Welttournee und gründete ein Quintett, zu dem John Scofield gehörte, zuerst George Mraz und Al Foster, später John McClure und Billy Hart. In Europa spielte er auch mit Joachim Kühn, Daniel Humair, Paolo Fresu, Jon Christensen, Bobo Stenson, Harry Pepl, Michel Portal, VEIN und im Bereich der Neuen Musik mit dem Pariser ensemble intercontemporain und dem Klangforum Wien. Er schrieb genreüberschreitende Musik für Streichquartett und trat auch mit Ellery Eseline, Jim Black oder Marc Copland auf, verfasste Lehrbücher (u.a. „Developing a Personal Saxophone Sound“) und ist ein begnadeter Lehrer.

Seinen markanten, vielfarbig changierenden Ton auf dem Sopran begründete Dave Liebman folgendermassen: "Ich weiss gewiss, dass ich angesichts der engen Zusammenarbeit mit Miles Davis über einige Jahre anfangs der Siebziger hinweg bewusst und unbewusst einige definitiv trompeterische Charakteristika auf dem Sopran absorbiert habe – im Grossen und Ganzen eine Art der Verfeinerung von Musik –, indem ich über, unter ihr und um sie herum spiele." Sein melodischer Erfindungsreichtum sei unerschöpflich, und sein harmonisch kompliziertes Spiel habe zahlreiche Musiker beeinflusst, so das Jazz-Lexikon Martin Kunzlers.

Alexandra Hamburger(USA/voc/fl), Song-Yi Jeon (COR/voc), Santi de la Rubia (E/ts), Vinicius Gomes (BRA/g), Marc Mezgolits (A/bg), Chase Kuesel (USA/dr), Iago Fernández (E/dr).

Barbetrieb ab 20:00
Eintritt frei / Kollekte

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