Musik Akademie Basel
Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Musik
JAZZCAMPUS

Projekte

Guillermo Klein - Martinů-project with jazzcampus big band Feat: Mark Turner & Jorge Rossy
Guillermo Klein

Guillermo Klein - Martinů-project with jazzcampus big band Feat: Mark Turner & Jorge Rossy

Museum Tinguely | 29. November 2015 | 19.00h (Martinů-Festival)

Saxes:
Mark Turner, Tiago Barros, Severin Jenny, Garóar Edvaldsson, Niko Seibold, Sebastian Till
Bones:
Lukas Reinert, Marco Leibach, Marc Roos, Benjamin Minnig
Trpts:
Victor Rossé, Gergó Szax, Oskar Szutenberg, Christian Grässlin
Rh-section:
Jorge Rossy (vib), Tobias Schmidt (dr), Roberto Koch (b), Alberto Garcia Navarro (perc), Linus Eppinger (g), Yuri Storione (p)

«Adaptation of Martinů's works for Jazz Big Band» (UA)

Vorverkauf: http://www.martinu.ch

Ausgangspunkt für Guillermo Kleins Adaptionen bilden das «Doppelkonzert» von 1938 (ein auf dem Schönenberg bei Frenkendorf entstandenes Auftragswerk Paul Sachers für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken) und Auszüge aus den Klavieretüden «Frühling im Garten» (1920) und dem Ballett «Vom Schmetterling, der stampfte» von 1926. Guillermo Klein schreibt dazu, mit dem Doppelkonzert werde ein sehr dichtes und herausforderndes Werk Bohuslav Martinůs (1890-1959) gewürdigt, während die beiden andern Stücke mehr Raum für Improvisationen böten.

Martinů, der über 400 Kompositionen schuf, widmete das Doppelkonzert «seinem lieben Freund P.S. in Erinnerung an den ruhigen und angsterfüllten Aufenthalt in Schönenberg zwischen den Rehen und der Kriegsdrohung». Er beendete es am Vorabend des Münchner Abkommens vom 30. September 1938, das den Tschechen von seiner Heimat abschnitt. Kurz nach der Premiere des Basler Kammerorchesters unter Paul Sacher vom Februar 1940 emigrierte Martinů bis 1953 in die USA, und ab 1956 bis zu seinem Tod drei Jahre später lebte er, abgesehen von einer Lehrtätigkeit in Rom, in der Region Basel. Die Ballett-Suite für Orchester entstand nach einem Märchen von Rudyard Kipling, und im 4-teiligen, für Kinder gedachten Klavier-Zyklus mit seinen Miniaturen liegen besonders poesievolle und inspirierende Szenen.

Der 1969 in Buenos Aires geborene Pianist, Gitarrist, Sänger, Komponist und Big Band Leader Guillermo Klein spielte als Jugendlicher in Rockbands, wurde wesentlich durch die späten Werke Astor Piazollas geprägt und studierte 1990-92 in Berklee. Erst hier entdeckte er den Jazz, Ellington und Shorter. 1993 gründete er in New York eine 17-köpfige Band, und ab 1996 leitete er die Gruppe Los Guachos, die wöchentlich in Manhattan auftrat und u. a. mit Bill McHenry, Chris Cheek und Ben Monder arbeitete. Sein erstes Album «El Minotauro» (1997) ist beeinflusst von Jazz, Latin, argentinischen Tangos und Chacareras, aber auch von europäischer Klassik und Pop. Gewichtig sind Kleins Zusammenarbeit mit Musikern wie Diego Urcola, Jeff Ballard, Ben Monder oder Miguel Zenón und Auftritte wie im Village Vanguard, in Moers und Newport. 2010 veröffentlichte er das Tributalbum Domador de Huellas, auf der er die Musik von Gustavo „Cuchi“ Leguizamón spielt. Sein Leguizamón-Projekt wurde 2009 auf dem Buenos Aires Jazz Festival uraufgeführt. Wie Mark Turner und Jorge Rossy lehrt Guillermo Klein am Jazzcampus Basel.

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